6 Juli 2026 - 14:42
Source: ABNA
Die USA sind der Hauptgrund für die Unsicherheit in der Region / Iran wird auf jede Aggression entschlossen reagieren

Abdolreza Rahmani Fazli, Botschafter der Islamischen Republik Iran in China, betonte, dass Iran niemals der Auslöser von Spannungen war, aber jeder Aggression und Einschüchterung entschlossen und angemessen begegnen wird, und erklärte: Die USA sind der Hauptgrund für Unsicherheit und Instabilität in der Region, und die Erhebung von Gebühren von Schiffen, die die Straße von Hormus passieren, ist eine „Dienstleistungsgebühr“, keine Abgabe oder Steuer.

Wie die Internationale Nachrichtenagentur Ahl-ul-Bayt (ABNA) berichtet, beantwortete Abdolreza Rahmani Fazli, Irans Botschafter in China, auf seiner Pressekonferenz die wichtigsten Fragen von Journalisten zu den Entwicklungen in der Region, der Straße von Hormus, den Atomverhandlungen und den iranisch-chinesischen Beziehungen.

Herr Rahmani Fazli betonte in seiner Antwort auf eine Frage zur Erhebung von Gebühren von Schiffen, die die Straße von Hormus passieren, dass es sich bei dieser Maßnahme um eine „Dienstleistungsgebühr“ und nicht um eine Abgabe oder Steuer handelt, und sagte: Gemäß dem Völkerrecht und mit dem Ziel, die Sicherheit der Schifffahrt, den Umweltschutz und die Bereitstellung nautischer Dienstleistungen zu gewährleisten, wird Iran eine bestimmte Gebühr von durchfahrenden Schiffen erheben. Diese Gebühren werden nach Ablauf der 60-tägigen Vereinbarungsfrist mit den USA in Kraft treten.

Er kündigte außerdem an: Für befreundete und verbündete Länder, einschließlich China, werden besondere Erleichterungen und Vergünstigungen gewährt. China stand Iran in schwierigen Zeiten stets zur Seite, daher ist es selbstverständlich, dass wir diesem Land in dieser Hinsicht besondere Aufmerksamkeit schenken.

Zur aktuellen Verkehrssituation in der Straße von Hormus sagte Rahmani Fazli: Glücklicherweise kehrt der Schiffsverkehr allmählich zur Normalität zurück, und es wurden die erforderlichen Abstimmungen mit den Anrainerstaaten des Persischen Golfs, einschließlich Oman, getroffen. Er räumte auch ein, dass das Verkehrsaufkommen noch nicht das Niveau vor den jüngsten Spannungen erreicht hat, aber der Trend zeigt eine Verbesserung.

Einer der Hauptschwerpunkte dieser Konferenz war das iranische Atomprogramm. Der iranische Botschafter verwies auf die Fatwas des Obersten Führers und die innerstaatlichen Gesetze und erklärte klar: Die Islamische Republik Iran hat niemals die Produktion oder Entwicklung von Atomwaffen angestrebt und wird dies auch nie tun, basierend auf religiösen Lehren, den Prinzipien der Verfassung und internationalen Verpflichtungen. Unser Atomprogramm ist vollständig friedlich und untersteht der Aufsicht der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO).

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